Stand: 28.03.2012
Inhalt: (anklicken - und schon seid ihr beim Thema)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 11.02.2012 (eingestellt 28.03.12)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 12.02.2011 (eingestellt 23.05.11)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 30.01.2010 (eingestellt 09.05.10)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 31.01.2009 (eingestellt 24.05.09)
(Der Bericht über die AH-Sommerwanderfahrt 2008 steht in der
100-Jahre-Festschrift)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 26.01.2008 (eingestellt 08.02.08)
Bericht über die
AH-Sommerwanderfahrt 2007 (eingestellt
08.11.07)
Festwoche zur 100-Jahr
Feier der Max-Planck-Schule - Ehemaligentreffen des O.R.R.C. Wiking am
Schülerbootshaus (eingestellt 23.05.07)
Protokoll
der Jahreshauptversammlung des AHV am 27.01.2007 (eingestellt 4.2.07)
98.
Stiftungsfest des O.R.R.C. Wiking von 1908 am 1.7.2006
(eingestellt 3.8.06)
Protokoll der Jahreshauptversammlung des AHV am 28.01.2006
Wanderfahrt
auf der Aller 1. bis 7. August 2004
Sommerwanderfahrt
2003 in Ostfriesland
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Tagesordnung:
s. Einladung
Versammlungsleiter:
1.Vorsitzender AH Grieger
Protokoll:
Schriftwart AH Hadré
Teilnehmer:
Hans Bolde, Ulrich Hadré,
Dr. Claus-Peter Claussen, Dr. Stefan Grieger, Dr. Rüdiger
Abendroth, Maja Darmstadt, Jörn Mathea, Sabrina
Bergemann, Michael Meier, Moritz Eggert, Jens-Peter Meißner, Florian Kettner,
Carsten Sievers, Jochen Fels, Kraft Schepke, Bettina
Hampel-Wollweber, Kalle Härtel, Erwin Voss, Manfred Lehrke,
Johannes Berg, Joachim Zipfel, Fritz Leckband, Rainer
Schwarck, Sascha Ulbrand,
Claus Mangels, Stephan Paulke, sowie als Vertreter der Aktivitas, Hannah Luisa
Burmeister, Lea Burmeister und Lukas Wölffel; damit
ist die Versammlung lt. Satzung beschlussfähig
Beginn:
18.07 Uhr
Nach
seiner Begrüßung verweist der 1.Vorsitzende Stefan Grieger auf das Jahresheft
2011, das einen sehr guten Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des
vergangenen Jahres bietet; er regt an, Ideen für die Zukunft zu sammeln; der
Schriftwart Ulrich Hadré verweist zusätzlich auf die
erfreuliche AH-Kilometerbilanz 2011 von fast 7000 km.
Anschließend
gibt der Kassenwart Hans Bolde einen Überblick über
die Kassenentwicklung (genauere Einzelheiten: s. Rechnungslegung per
31.12.2011): Einnahmen von ca. € 3800 stehen
Ausgaben von ca. € 5000 gegenüber, davon € 3000 Zuschuss an die Aktivitas für
den Kauf von Ergos, € 700 für die Reparatur der
„Tallinn“ und ca. € 650 für Porto/Hefterstellung etc., trotzdem beträgt der
Kassenbestand am Jahresende immer noch ca. € 12000.
Die
ordnungsgemäße Kassenführung wird anschließend vom Kassenprüfer Michael Meier
(2.Prüfer: Moritz Eggert) bescheinigt, so dass der Kassenwart einstimmig bei
eigener Enthaltung entlastet wird. Bei 3 Enthaltungen wird der restliche
Vorstand einstimmig entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2012 werden ebenfalls
bei 3 Enthaltungen und ansonsten einstimmig Moritz Eggert und Florian Kettner
(Ersatz: Michael Meier) gewählt.
Als
Termin für das 104.Stiftungsfest wird einstimmig der 15.September angenommen;
Maja Darmstadt erklärt sich wiederum bereit eine kleine, vereinsinterne Regatta
zu organisieren, im Anschluss daran soll es dann wieder zum Grillen in die Schwentine gehen.
Über
die Aktivitas berichtet kurz die Protektorin Maja
Darmstadt: Dank für die Ergos, die bereits gut
genutzt wurden, AG-Rudern ist deutlich stärker als in Vorjahren belebt worden,
damit dies eine Zukunftsperspektive hat, sollen mehr Ausbilder zu
Schulungskursen geschickt werden; bei der Dr. Asmus-Regatta wurde der Neumann-Stab
errungen, es gibt einen neuen Vorstand unter Lukas Wölffel
(Präside und Bootswart) und Lea Burmester
(Kassenwartin).
Die Ex-Präsidin Hannah Burmester ergänzt die Ausführungen durch den Hinweis auf
die Teilnahme von zwei Vereinsbooten am Projekt „Rudern gegen Krebs“ und die
Möglichkeit zur Bestellung neuer T-Shirts und Pullover. Bettina
Hampel-Wollweber regt an, dass die AHs die Aktivitas beim Aufräumen der Bootshalle
unterstützen, das soll passieren.
AH
Rüdiger Abendroth berichtet über den Verband Kieler Schülerrudervereine:
Trainer Karsten Lampe steht den Schülern durch Unterstützung durch den VKSR zur
Verfügung, neuer Schaukasten mit leicht veränderter Satzung wurde im Bootshaus
aufgehängt; als Reaktion auf Anwohnerprotest hat die Stadt ein Halteverbot an
der Kiellinie verhängt; bei Niedrigwasser ist der Steg so steil, dass eine
Abänderung dringend geboten erscheint. In der
folgenden Diskussion wird darum gebeten, die
Parkplätze auf dem Bootshaus wieder deutlich als Vereinsparkplätze zu
kennzeichnen und die bisherige Regelung, dass der EKRC seine Bootshänger auf
unserem Gelände abstellt im Sinne eines gedeihlichen Miteinanders fortzuführen.
Die
Aktivitas soll in 2012 mit maximal € 2000 unterstützt werden, davon wurden 2011
bereits € 670 als Kredit für die Finanzierung von Ersatzteilen gewährt und
sollen Gebühren für die Ausbilderschulung gezahlt werden.
Nach
etlichen Jahren Pause ist es wieder nötig über Maßnahmen gegen säumige Zahler
zu befinden. Die folgenden Mitglieder sind mittlerweile etliche Jahre im
Zahlungsverzug, so dass sie lt. § 12.1 der Satzung ausgeschlossen werden
sollen, wenn sie nicht auf eine letzte Mahnung, die ihnen demnächst zugeht, bis
zum 30.06.2012 reagieren: Boris Bergmann, Torben Bock, Lutz Borchardt, Robert
Borchardt, Pamela Christian, Sandra Dose, Finn Hübner, Erik Hübner, Anja Korten, Robert Kuhlmann, Hilger Lemke, Kim Niebuhr, Konstantin
Rohde, David Schaefer und Wolfgang Zinke. Der Beschluss erfolgt einstimmig.
Unter
dem Punkt Verschiedenes verweist Stefan Grieger auf das Montagstraining um 18:00
Uhr, Ulrich Hadré bittet die Aktivitas Mitgliederwerbung für den AHV zu machen
und Schulleiter Jens-Peter Meißner dankt
dem AHV im Namen der Schule für die Unterstützung.
Ende: 19.05
Uhr
Schleswig, den 12.02.2012
Protokoll: gez. U. Hadré
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Tagesordnung: s. Einladung
Versammlungsleiter:
1.Vorsitzender Grieger
Protokoll: Schriftwart AH Hadré
Teilnehmer:
U. Hadré, Dr. S. Grieger, J. Mathea, M. Meier, C. Sievers, M. Priebe, M. Darmstadt, S.
Bergemann, M. Eggert, S. Raeth, M. Raeth, K. Härtel, M. Lehrke, J.
Fels, K. Schepke, R. Schlünzen,
J. Zipfel, Dr. R. Abendroth, Dr. C.-P.
Claussen, H. Bolde, Dr. J. Berg, F. Kettner, J.-P.
Meißner, Sowie Annika Sünkler, Marleen Proksch, Lisa
Fabian und Hannah Luisa Burmeister als Vertreterinnen der Aktivitas; damit ist
die Sitzung beschlussfähig
Beginn: 18.07 Uhr
Der 1. Vorsitzende AH Stefan
Grieger eröffnet die Sitzung, begrüßt die Anwesenden, verweist auf das
Jahresheft mit den vielen Berichten über die Aktivitäten des vergangenen
Jahres, dankt allen aktiven Wikingern für ihre Leistungen, spricht von einer
guter Saison 2010 und erläutert, warum die Umsetzung der Beschlüsse der letzten
JHV so schwierig ist und daher noch nicht erfolgte (Neuanschaffung eines
Bootswagens und von Treppen für die Halle), Planungen laufen aber weiter.
Der Kassenwart AH Hans Bolde gibt einen Kassenbericht über 2010 (s. Kassenbericht
per 31.12.2010): Einnahmen (Beiträge, Spenden etc.) von ca. € 4.400 stehen
Ausgaben von ca. € 2500 gegenüber, der Kassenbestand ist damit auf ca. €
13.000.- angewachsen. Es stehen allerdings noch die Ausgaben für den
bewilligten Bootswagen und die Treppen (s.o.) aus. Die Kasse wurden von den AHs
Michael Meier und Jörn Mathea geprüft; Kassenprüfer
M. Meier berichtet von der ordnungsgemäßen Kassenführung und bittet um
Entlastung des Kassenwartes, die bei eigener Entlastung einstimmig erfolgt.
Anschließend wird der Restvorstand bei 4 Enthaltungen einstimmig entlastet. Zu
Kassenprüfern für 2011 werden einstimmig (3 Enthaltungen) die AHs Michael Meier
und Moritz Eggert gewählt; Vertreter: AH Mathea. Nach
langjähriger Tätigkeit als Beisitzer scheiden Illja Krepper und Frank Benson auf eigenen Wunsch aus, da beide
durch ihre Ortsabwesenheit nicht mehr sehr aktiv am Vereinsleben teilnehmen
können. Die Versammlung dankt beiden für ihre geleistete Tätigkeit und wählt
die AHs Sabrina Bergemann und Michael Meier einstimmig bei eigener Enthaltung
zu neuen Beisitzern.
Das diesjährige,
103.Stiftungsfest soll am Sonnabend, den 3.September stattfinden. Folgendes
Programm wird einstimmig gebilligt: Vormittags organisiert die Aktivitas
zusammen mit der Protektorin Maja Darmstadt eine
interne Ruderregatta, anschließend soll eine gemeinsame Rudertour zur Paddlerwiese an der Schwentine
durchgeführt werden, wo dann gegrillt wird und Kaffee und Kuchen im Angebot
sind.
Über die Aktivitas berichten die
Präsidin Hannah Luisa Burmeister und ihre Vorstandskolleginnen: intensive
Nachwuchswerbung mit guter Resonanz, Pfingstwanderfahrt, neue Wiking-Shirts,
Asmus-Regatta: Gewinn des Dr.Neumann-Stabes, aber
nicht des Dr. Asmus-Stabes, „Rudern gegen Krebs“ in 2011, ebenso Teilnahme am
Stadtachter; große Nachfrage nach Ruderkursen, momentan Bootsarbeiten (Tallinn
und Wellingdorf), Angesprochen wird das Problem, dass
zu wenig Aktive nach dem Abitur den Weg in den AHV finden, hier soll der
Versuch einer Art „Schnuppermitgliedschaft“ von einem Jahr Abhilfe schaffen.
AH Abendroth berichtet in seiner
Eigenschaft als 1.Vorsitzender über den VKSR: neue Eingangstür,
Motorbootsanschaffung, kleiner Hänger, häufige Vermietung des
Veranstaltungsraumes (u.a. Arbeitsdienste als Gegenleistung), Wunsch des EKRC
nach einer Mitnutzung des linken, unbebauten Erweiterungsgeländes wurde
abgelehnt.
AH Härtel berichtet in einer
Eigenschaft als Ex-Vorsitzender über den RCKF: Martin Grage
von Aegir ist neuer Vorsitzende und Maja Darmstadt vom Wiking seine
Vertreterin, 10.4. Anrudern, 25.9. Asmus-Regatta, 28.5. „Rudern gegen Krebs“,
er lobt ausdrücklich den Wiking als gut funktionierenden Verein.
Von der Aktivitas kommt der
Wunsch nach der Unterstützung des AHV für die Anschaffung von Ruderergometern,
die in der Max-Planck-Schule für Trainingszwecke und die Nachwuchswerbung
stehen sollen. Der Schulleiter AH J.-P. Meißner sichert die
Zurverfügungstellung eines geeigneten Raumes zu. Die Versammlung bewilligt für
die Anschaffung € 3.000.-, Maja Darmstadt bemüht sich um möglichst gute und
günstige Gebrauchtgeräte, die Aktivitas investiert in weitere Ergometer.
Unter Verschiedenes ergeht der
Wunsch nach einem Aufräumen der Umkleideräume im Bootshaus, das ist allerdings
bereits z.T. passiert.
Schluss: 19.35 Uhr
Schleswig, den 20.2.2011
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Tagesordnung: s.
Einladung
Versammlungsleiter: 1.Vorsitzender AH Grieger
Protokoll: Schriftwart AH Ulrich Hadré
Teilnehmer: Dr. C.-P. Claussen, S. Grieger,
H. Bolde, J. Mathea, M.
Darmstadt, R. Schwarck, K. Härtel, R. Schlünzen, H. Rautenberg, B. Hampel-Wollweber, K. Schepke, M.Lehrke, J. Fels, M. Krätzschmar, Dr. R. Abendroth, U. Hadré,
C. Sievers, J.-P. Meißner, E. Voss, sowie Lara Kellner und Annika Spiegel als
Vertreterinnen der Aktivitas, damit ist die Sitzung beschlussfähig.
Beginn: 18.15 Uhr
Nach der Begrüßung verweist der 1.Vorsitzende
AH Grieger auf das Jahresheft 2009, das in etlichen Berichten über das
erfolgreiche letzte Jahr berichtet: z.B. schönes Stiftungsfest mit Bootstaufe
und Schwentinefahrt, Renovierung einiger Skiffs;
geplante Bootshaussanierung war allerdings nicht möglich, nun soll zumindest
eigene Halle verbessert werden. Ganz besonders begrüßt AH Grieger Maja
Darmstadt, die als zweite Protektorin den Protektor
Jörn Mathea unterstützen wird und bereits bei der Asmusregatta erste Rennerfolge durch das Training der
Jugendmannschaften erzielen konnte.
Anschließend berichtet Kassenwart
AH Bolde über die insgesamt recht erfreuliche
Kassenlage (s. Rechnungslegung zum 31.12.2009): Einnahmen von ca. € 3700 stehen
Ausgaben von ca. € 1900 gegenüber, so dass der Jahresendbestand ca. € 11300
betrug, hiervon geht allerdings der Zuschuss für 2009 an die Aktivitas in Höhe
von € 2000 ab, der jetzt überwiesen wurde. Kassenprüfer AH Härtel bestätigt die
ordnungsgemäße Kassenführung (2.Prüfer AH Mathea) und
bittet um Entlastung des Kassenwartes (einstimmig, 1 Enthaltung). Der
Restvorstand wird bei 3 Enthaltungen ebenfalls einstimmig entlastet. Zu neuen
Kassenprüfern für 2010 werden einstimmig bei 2 Enthaltungen Michael Meier und
Jörn Mathea (Ersatz: Kalle Härtel) gewählt.
Das 102.Stiftungsfest findet am
Sonnabend, den 5.6.2010 statt. Die Diskussion ergibt folgenden Plan: Vormittags
findet eine kleine vereinsinterne Regatta teil (Organisation; Ruderkurs unter
der Leitung von Maja Darmstadt), anschließend geht es zu einer gemeinsamen Rudertour
zur Paddlerwiese an der Schwentine,
wo gegrillt werden soll.
Die (Noch-)Präsidin Lara Kellner
berichtet kurz über die Aktivitas (u.a. Wanderfahrt, Dr. Asmusregatta)
und dankt dem AHV für die gute Zusammenarbeit.
Protektor Mathea dankt dem scheidenden Aktivitasvorstand und nennt den künftigen Vorstand unter
der Präsidin Hannah Burmeister, zukünftig wird er sich mit Maja Darmstadt, die
sich vorstellt, die Arbeit teilen; ein ganz wichtiges Ziel ist die
Nachwuchsgewinnung, die baldmöglichst starten soll, aber auch das Renntraining
soll ausgebaut werden.
Über den VKSR berichtet der
1.Vorsitzende AH Abendroth: Verbesserung der Ableitung der Sickerwässer,
Neukauf eines kleinen Bootshängers, neue Spinde im Umkleideraum,
Bootshauserweiterung erscheint momentan nicht machbar. AH Härtel verweist kurz
auf den RCKF, der als Versicherungsverein für Ruderer wichtige Zwecke erfüllt
und fordert zur Mitgliedschaft auf; der RCKF wird Ende September wieder die
Asmus-Regatta ausrichten.
Die Versammlung beschließt einstimmig
der Aktivitas einen Zuschuss in Höhe von € 2000 für 2010 zu gewähren, hiermit
soll die Reparatur der Holz-C-Vierer ermöglicht werden und ein neuer Bootswagen
für Kleinboote angeschafft werden, um die Enge in der Wiking-Halle etwas zu
verringern, evtl. sollen auch noch leichter handhabbare Treppen gekauft werden.
Unter Verschiedenes erfolgt der
Vorschlag das Grünkohlessen nicht am letzten Januarwochenende durchzuführen, da
es so mit den Kurzferien anlässlich der Zeugnisse kollidiert. Als neuer Termin für
2011 wird der 2.Februarsonnabend gewählt: 12.Februar. Weiterhin verweist AH
Härtel darauf, dass der RCKF dieses Jahr 25 Jahre alt wird, AH Mathea, dass montags um 18 Uhr in der MPS das
AH-Wintertraining stattfindet und AH Abendroth, dass über die Frage der
Schwimmfähigkeit von vollgeschlagenen C-Line-Booten leider eine eindeutige
Auskunft nicht möglich ist, eine evtl. Nachrüstung von Auftriebskörpern ist
daher bedenkenswert.
Schluss: 18.20
Uhr
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Tagesordnung: s. Einladung
Teilnehmer: U. Hadré, S.
Grieger, J. Mathea, F. Benson, C.-P. Claussen, M. Krätzschmar, R. Schlünzen, R.
Abendroth, M. Meier, S. Ulbrand, R. Koglin, J. Berg, K. Härtel, F. Friedrich, F. Leckband, C. Sievers, E. Voss, J. Fels, K. Schepke, F. Schepke, H.
Rautenberg, H. Bolde, J.-P. Meißner, sowie Lara
Kellner und Annika Spiegel als Vertreterinnen der Aktivitas; damit ist dieVersammlung beschlussfähig.
Versammlungsleiter: AH Grieger
Protokollant: AH Hadré
Der 1. Vorsitzende AH Grieger
eröffnet die Versammlung um 18.04 Uhr, begrüßt alle Anwesenden und gibt einen
kurzen Rückblick auf das vergangene, äußerst erfolgreiche Jubiläumsjahr; er
verweist hierzu auch auf das Jahresheft. Anschließend erläutert der Kassenwart
AH Bolde den Kassenbericht (s. Kassenbericht 2008);
den hohen Ausgaben von € 16153.- für den Bootsneukauf, die Festschrift, die
Ausrichtung des Jubiläums etc. stehen Einnahmen von € 8991:- gegenüber. Trotz
dieses Ausgabenüberschusses verbleibt in der Kasse am Jahresende noch ein
Guthaben von über € 9000.-. Der Kassenwart regt die Überprüfung der
Bootskaskoversicherung an. Die Kassenprüfung hat durch die AHs Mathea und Schwarck
stattgefunden; AH Mathea bestätigt die ordnungsgemäße
Kassenführung.
Bei vier Enthaltungen werden der
Kassenwart und anschließend der Vorstand jeweils einstimmig entlastet. Zu
Kassenprüfern für 2009 werden ebenfalls einstimmig bei drei Enthaltungen AH Mathea und AH Meier (Ersatz: AH Härtel und AH J. Berg)
gewählt.
Die Präsidin Lara Kellner
berichtet kurz über die Aktivitas: Ca. 80 Mitglieder, davon auch viele Jungs,
Mitgliederwerbung ist wieder geplant, Asmus-Regatta war recht erfolgreich,
insgesamt erfreuliche Situation. Der Protektor AH Mathea
schließt sich den Ausführungen an, verweist auf die mit jeweils 25 Leuten gut
gefüllten Grundkurse und die motivierenden Regattateilnahmen. Unterstützung
bekommt der Protektor durch Franka Friedrich, eine junge Kollegin an der MPS.
AH Härtel berichtet über den RCKF, der nach dem überstürzten Verschwinden des
vorherigen Vorsitzenden ins Trudeln geraten war. Der Verein, zu dessen
Mitgliedern auch einige AHs gehören und der überwiegend der
versicherungsrechtlichen Absicherung der Ruderer dient, kommt langsam wieder in
ruhigeres Fahrwasser. Hinweis auf Asmus-Termin: 27.09.! AH Abendroth informiert
über den VKSR: Durch eine eingeschränkte Nutzung des Veranstaltungsraumes –
insbesondere durch Jugendliche - soll weiteren Schäden vorgebeugt werden, die
Neugestaltung der Schwentineübersetzstelle ist abgeschlossen,
der Umbau der Schwentineinsel soll folgen. Gegenüber
der Stadt Kiel soll der Status Quo des Bootshauses erhalten bleiben. Das Geld
der vier alten Bootshausvereine existiert weiterhin auf einem Sonderkonto. Der
Schulleiter der MPS, AH Meißner, berichtet kurz über die Schulsituation: großer
Zulauf, ca. 900 Schüler, Auslagerung von Klassen in die Jahnschule,
umfangreiche bauliche Sanierungen.
Da die Unterstützung der
Aktivitas das Hauptanliegen des AHVs ist, wird über die vom Verein gewünschte Anschaffung
eines weiteren Skiffs debattiert. Ein neues Skiff bekommt der Verein bereits
durch Spenden des Vereins der Freunde und des Vereins der Ehemaligen
finanziert, die Skulls zahlt der AHV. Ein Ausschuss mit den AHs Abendroth,
Härtel, Mathea und Grieger soll die vorhandenen, z.T.
sehr alten und defekten Skiffs unter die Lupe nehmen, evtl. fachmännische
Reparaturen veranlassen oder Boote verschrotten, im Bootshaus die
Platzsituation überprüfen und dann evtl. die Anschaffung eines weiteren Einers vorschlagen. Für diesen Kauf (Skiff, C-Einer, Trimmi oder Fun-Boat) wird der Vorstand einstimmig
ermächtigt max. € 4000.- (incl. Skulls) auszugeben.
Die Taufe des von der Schule
gestifteten Einers soll am Bootshaus den Auftakt zu
unserem 101.Stiftungsfest bilden; anschließend soll eine gemeinsame Rudertour
mit der Aktivitas zur Paddlerwiese erfolgen. Als
Termin wird Sonnabend, der 13.06.
beschlossen.
Unter Sonstiges verweist AH
Härtel darauf, dass bei evtl. Bootsschäden die Verursacher für eine Reparatur
Sorge zu tragen haben. AH Grieger regt eine Verbesserung der Situation in der
Bootshalle an (Farbe, Ableitung des durchsickernden Wassers!). AH Meier fragt
nach den Duschen im Bootshaus, AH Bolde verweist auf
die Möglichkeit zur Barzahlung; Hinweis auf VKSR- und RCKF-Versammlung am
19.02.
Schluss: 19.07 Uhr
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Tagesordnung: s.
Einladung
Teilnehmer: U. Hadré, J.-P.
Meißner, K. Härtel, C.-P. Claussen, F. Benson, J. Berg, J. Mathea,
M. Krätzschmar, U. Jacobs, R.Schwarck,
S.Ulbrand, C. Mangels, C. Sievers, T. Michalski, R.
Abendroth, E. Voss, M. Lehrke, J. Fels, F. Schepke, K. Schepke, W. Klahn, C.
Nöldeke, H. Bolde, S.
Grieger, D. Herrmann, sowie als Vertreterinnen der Aktivitas Lara Kellner,
Annika Spiegel, Ann-Kristin Jürgensen, damit ist die Versammlung lt. Satzung
beschlussfähig.
Versammlungsleiter: AH
Grieger
Protokollant:
AH Hadré
Der 1.Vorsitzende AH Grieger
eröffnet die Versammlung um 18.12 Uhr und begrüßt die zahlreichen Teilnehmer,
kurz verweist er auf das recht erfolgreiche vergangene Jahr und auf das
begonnene Jubiläumsjahr mit der bevorstehenden großen Feier am 24.Mai 2008.
Anschließend berichtet der Kassenwart AH Bolde über
die Kassenlage; Einnahmen von ca. € 9300.- stehen Ausgaben von ca. € 7500.-
gegenüber, davon gingen € 2000.- an die Aktivitas als Zuschuss zu
Bootsreparaturkosten und € 4000.- als Anzahlung für das neue Boot an die
Bootswerft Kahl. Erfreulich ist der bisherige Rücklauf auf die Spendenaktion
anlässlich des 100.Wikinggeburtstages, die einschließlich der Spenden in 2008
bisher ca. € 9000.- erbrachte! Insgesamt ist die Kassenlage erfreulich, so dass
die großen Ausgaben anlässlich des Jubiläums (Boot, Festschrift,
Festakt)vermutlich finanziert werden können. Die Kassenprüfer Wolfgang Klahn
und Karlheinz Härtel bestätigen die ordnungsgemäße Kassenführung und bitten um
Entlastung. Nach der einstimmigen Entlastung des Kassenwartes (3
Enthaltungen) wird bei ebenfalls 3 Enthaltungen auch der Restvorstand
entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2008 werden Wolfgang Klahn und Jörn Mathea einstimmig bei 3 Enthaltungen gewählt (Ersatz:
Rainer Schwarck).
Der Protektor AH Härtel stellt
seinen Nachfolger Jörn Mathea vor, da er im Sommer
pensioniert wird, anschließend berichtet er über die Aktivitas, die nach einem
Tal, da die Nachwuchsarbeit vernachlässigt wurde, sich wieder aufwärts
entwickelt. Der neue Vorstand mit drei Mädchen an der Spitze ist erfolgreich
gestartet. Insgesamt gehören dem Wiking incl. Grundkurse ca. 80 Mitglieder an.
AH Härtel ist momentan noch Vorsitzender des VKSR, hier steht aber ein Wechsel
an. Der VKSR, der finanziell recht gesichert ist, strebt den Abschluss eines
neuen Vertrages mit der Stadt Kiel an, um die Situation des Schülerbootshauses
langfristig abzusichern. Der RCKF hat derzeit große Probleme die Beiträge
seiner Mitglieder einzuziehen, daher soll z.B. der AHV das Inkasso für seine
Mitglieder, die gleichzeitig dem RCKF angehöre, übernehmen. Kassenwart Bolde klärt ab, ob hier evtl. Probleme mit dem Finanzamt
wegen der Gemeinnützigkeit entstehen könnten.
Breiten Raum nimmt die
Vorstellung und z.T. Diskussion der Planungen für unser 100.Stiftungsfest am
24.Mai 2008 ein. AH Grieger berichtet vom Stand der Vorarbeiten: Ein Dreier ist
bei der Bootswerft Kahl bestellt worden und wurde bereits angezahlt, er wird
zum Jubiläum, getauft (evtl. Namensvorschläge bitte an AH Grieger), ein
Einladungsentwurf ist von AH Meißner entwickelt worden, er wird etwas
korrigiert und noch um einen Grillabend ergänzt, der mit Hilfe des EKRC-Wirtes
am Bootshaus stattfinden soll. Die Teilnahme am Mittagessen, an der Kaffeetafel
etc. ist frei, es wird um Spenden gebeten, der Grillabend ist allerdings
kostenpflichtig. Die Einladungen an vereinsexterne Gäste sollen ca. Mitte
Februar erfolgen, die AHs bzw. andere ehemalige
Wikinger sollen ca. Ende März eingeladen werden.
Die Beiträge für die Fastschrift liegen nach etlichen Verzögerungen mittlerweile
fast alle vor und wurden von AH Grieger bearbeitet und zusammengestellt, sowie
von anderen AHs Korrektur gelesen, jetzt müssen Fotos, Urkunden u.ä. eingebaut werden. Es werden verschiedene Möglichkeiten
der Gestaltung besprochen (Format, Farben, Auflage, Bindung etc.). Einstimmig
wurde beschlossen 500 Exemplare im Format DIN A4 mit farbigen Seiten drucken
zulassen, die Kosten sollen dafür nicht € 7000-8000 übersteigen. AH Jacobs hat
bereits mit möglichen Werbepartnern bzw. Sponsoren gesprochen, um die
Druckkosten senken zu können. Die Festschrift wird allen AHs, Aktiven und
offiziellen Gästen kostenlos zur Verfügung gestellt (Versendung vor dem
Jubiläum), andere Interessenten können sie erwerben. Die konkretere
Organisation des Festtages erfolgt später, hier wird um Mithilfe gebeten.
Zum Abschluss verweist AH Hadré auf die Wiking-T-Shirts und das Montagsrudern nach
den Osterferien.
Schluss. 19.25 Uhr
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Teufel - ist das Moor dunkel !
Wenn beim Wiking gerudert wird, ist schönes Wetter - meistens
jedenfalls. Die Montagsrudern-Gemeinschaft aus Kiel startete Sonnabend, den 18.
August mit dem Auto. Da der erste Wanderfahrtstag
schon eine kleine Ruderetappe am Nachmittag bieten soll und wegen des Traditionstermines für Wanderfahrten - letzte Woche der
Sommerferien in Schleswig-Holstein - immer auf eine
Sonnabend fällt, galt es, Kuchen für den Nachmittagskaffee zu besorgen. Ich
hatte mein schon bei den Ehemaligentreffen bekanntes Equipment, bestehend aus
Partycontainer, Plastikgeschirr, Glühweintassen, Kuchengabeln,
Pump-Kaffeekanne, Brett und Brotmesser, dabei und musste nur noch eine Bäckerei
aufsuchen. Danach sammelte ich dann Dr. Stefan Grieger und Rainer Schwarck in Kiel und nach kurzer Fahrt Ulrich Hadré in Nortorf ein. Trotz
zeitigen Aufstehens hatte ich es nicht geschafft, vor 10 Uhr in Nortorf zu sein. Die Anreise durch die schöne
mittelholsteinische Landschaft führte unter Umgehung von Itzehoe (Ampeln!) über
das Rantzauische Schloss Breitenstein - kleiner
Kultur-Umweg über den Schlosshof mit altem Renaissance-Ziehbrunnen und aparten
Pferdeskulpturen - nach Glückstadt an der Elbe, um von dort mittels Fähre nach
Wischhafen zu gelangen. Das war zwar in einer knappen Stunde geschafft, aber
die Länge der Kette wartender Autos vor uns verhieß nichts Gutes. Eine Fähre -
ganz weit vorne! - wurde gerade beladen, und wir sahen schon das
nachmittägliche Rudern auf der Hamme in weite Ferne
entschwinden. Umso erstaunter waren wir dann, dass nach den 30 vor uns
wartenden Fahrzeugen außer uns auch noch weitere Autos schon auf der nächsten
Fähre untergebracht werden konnten: unsere Wartezeit hatte nur knapp 15 Minuten
ausgemacht. Auf der Wischhafener Seite war dafür der
Stau um ein vielfaches länger, aber das konnte uns ja egal sein. Der
streckenmäßig kürzeste Weg von Kiel nach Osterholz-Scharmbeck geht eben mittels
Fähre über die Elbe und dann durchs Kehdinger Land in
den "Hinterhof von Bremen".
Um auch den Stadtverkehr von Osterholz-Scharmbeck einzusparen, zweigte ich bei Kuhstedt auf einen kleinen Landweg ab, der sich alsbald als
"Trampolin-Straße" offenbarte. Langgezogene Bodenwellen quer zur
Straße mit ca. 1/2 m Niveauunterschied ließen das Straßenamt für diese Strecke
nur Tempo 30 erlauben. Das "etwas mehr" hat meinem Auto nichts
ausgemacht, aber uns fast Beulen am Schädeldach beschert: die Sprünge im Auto
waren gewaltig. Auf gut gemeinten Rat meines Radtourexperten
bog ich vor der erwarteten Kreisstraße noch auf den scheinbar glatten
Radwanderweg nach Worpswede ein, um auf diese Weise noch steilere Sprünge im
Auto zu ermöglichen: Tempo 20 ist ja für Radfahrer fast Spitze! Irgendwie kamen
wir dann aber bei Kreuzkuhle nach Meinershagen ab und
dort auf eine komfortable Hinterlandstraße, eine
echte Rennstrecke. So gegen 13.30 Uhr waren wir dann beim RV-OSCH,
ausgeschrieben: Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, wo wir bereits Sascha Ulbrand, Dirk Herrmann und Maike Krätzschmar
sowie die Schlünzens mit Torsten Michalski aus
Mittelniedersachsen antrafen. Letztere hatten - große Klasse - schon die
Abendmahlzeit vorbereitet und für die Frühstücke vor Ort eingekauft. Im Verein
herrschte reger Ruderbetrieb, die Schwalben fütterten eifrig ihre Jungen in den
Nestern am Vorbau. Nach Ausladen, Gepäck verstauen und Zelte aufbauen ging es
alsbald auf Kaffeetour die Hamme hinauf.
Ein Boot hieß "Hermann Grieger", benannt nach einem berühmten
Förderer des Vereins und Großonkel unseres 1. Vorsitzenden. Neben dem
Vereinsgelände steht noch Tietjens Hütte, leider gänzlich unbewirtschaftet; nur die Lampe am Eingang des Wohnhauses
brannte Tag und Nacht. Die Sonne strahlte wie gewohnt. Wir fuhren die Hamme, die kaum Strömung hat, bergauf, vorbei an Melchers
Hütte mit vielen Gartengästen, bestaunten den hübsch restaurierten Schienenbus
auf der Hammebrücke bei Semkenfahrt
und bogen dann, mit Kartenmaterial von den Gastgebern bestens ausgerüstet, in
die Beek ein. Das Gewässer ist im Winter gesperrt
weil Rastplatz für durchziehende Zugvögel. Das "Breite Wasser" ist
mittels Baumstämmen abgetrennt und ganzjährig gesperrt. Wir wussten nicht, dass
das Anlagen in der Beek nicht erlaubt war, konnten den
Fuß trotz Riesenschrittes kaum aus dem Boot an Land bekommen; Kaffeetrinken war
angesagt und macht an Land einfach mehr Spaß. Das Ufer ist extrem weich, lange
Grashalme wachsen, Igelstacheln gleich, um die Uferkante herum, die keine
Kante, sondern ein Schwamm ist. Und kaum hat man den Fuß auf der Wiese, tritt
auch schon das Moorwasser hervor. Die Tassen wurden verteilt, der Kuchen
geschnitten und dann die Zahlen auf dem Boden der Tassen gelesen - der
mitgeführte Tee hat das nicht ermöglicht. Ach, was habe ich genossen, dass der
Blümchenkaffee viel zu dünn war - hatte ich doch so den Ruf, immer zu schwachen
Kaffee zu kochen, endlich an einen lieben Kameraden verloren ... Weil das
Gesöff aus der Pumpkanne so wenig erquickt hatte, mussten wir auf dem Rückweg unbedingt
noch bei Melchers Hütte einkehren, um unseren Flüssigkeitshaushalt genussvoll
zu ergänzen. Dabei beobachteten wir dann auch die vielen mit Ausflüglern
besetzten Torfkähne, die an dem Rastplatz vorbei glitten - endlich auch ohne
die bei uns ungeliebten "hau-ruck"- oder "ziehhh!"- Rufe herunter zu unseren Booten! Wieder
zurück im Vereinshaus genossen wir dann Silkes vorzügliche Suppe, die sie für
den ersten Abend meist bei sich zu Hause vorbereitet. Bier gab es dann satt,
Bierleichen natürlich keine!
Am Sonntag hatten wir nach ausgiebigem Frühstück noch schönes Wetter. Es sollte
die Hamme hinuntergehen bis zur Weser
. Der Ebbstrom ist gewaltig, ein Gegen-an-Rudern kaum möglich. Vor der
Schleuse Ritterhude, wo wir wegen Gleichstand unter den beiden hochgezogenen
Schleusentoren hindurch fuhren, hatten wir kurz Regen. Danach war es trübe,
aber trocken. Wir passierten im Bremer Hinterland viele Steganlagen mit
unzähligen Motorbooten; einige schnuckelige Ferienhäuser standen am Ufer,
welches durch dicke Basaltsteine befestigt und damit für uns unbezwingbar ist.
Die inzwischen kräftige Strömung hätte das auch verhindert. Nach Vereinigung
mit der Wümme nun auf der Lesum rudernd, konnten wir
kurz vor Einfahrt in den Museumshaven Vegesack, wo
jedes Wort mit "v" statt mit "f" geschrieben wird, noch
rechterhand die "Schulschiff Deutschland" , Vorgängerbau zur Gorch Fock, bewundern. Es ist dort ein altes Werftgelände,
welches inzwischen mit einem Einkaufszentrum, einem ZOB ohne Toilette, einer
High-Level-Wohnanlage und dem Restaurant "Sailor's
Inn" nachfolgebebaut ist. Das Lokal war wie erwartet teuer und nicht gut
organisiert: Name allein tut's eben doch nicht! Inzwischen hatte sich der
Gezeitenstrom umgekehrt, und es ging wieder mit Schwapp! die Lesum, dann die Hamme "bergauf" zurück. Wir waren am Sonntag noch
"nur" 10 Leute, passten also in 2 Autos, die wir am Bahnhof von
Osterholz-Scharmbeck parkten. Nach Beriechen mehrerer Wirtshäuser ließen wir
uns dann in der "Costa Smeralda" nieder:
italienisch essen und Geburtstagslage von Dirk Herrmann, danach "Absacker" im "Rumpelstilzchen" am Bahnhof,
schließlich Heimfahrt.
Montag früh wollten wir zeitig starten. Hinter Ritterhude wollten wir auf die Wümme einbiegen. Je früher wir dort wären, um so träger sei der abfließende
Ebbstrom und damit das Hinaufrudern leichter zu schaffen. Fromme Wünsche haben
darf man ja, aber Thomas Herrmann und Olaf Cochoy
trudelten erst gegen 10 Uhr im RV-Osch ein, und so kämpften wir eben ab
Ritterhude gegen eine stramme Wümme. Den Oslebhauser Fleet lässt man einfach rechts liegen, in den Gröpelinger Fleet kann man gar nicht einbiegen (Sperrwerk).
Mit der Schleuse Dammsiel gelangt man auf die kleine Wümme und dann auf den Maschinenfleet, der sich idyllisch
zwischen Schrebergartenanlagen auf Kleinstparzellen und dem Bremer Müllberg
entlang zieht. Immerhin schien die Sonne, und der Müllberg hat nicht überall
geduftet. Hinter der Autobahn und einer handbetriebenen Kleinschleuse gelangt
man auf einem Schmalkanal entlang dem Bürgerpark zum Torfhafen Findorff, benannt nach einem berühmten Torfkommissar.
Dort konnten wir schön anlegen und in einem Biergarten Erholung
finden. Nach ausgiebiger Rast umfuhren wir den Bremer Bürgerpark auf den
traumhaften Kanälen und gelangten ab dem Lokal "Universum" auf dem
Kuhgraben durch eine schläfrige Flachlandschaft zur Schleuse Kuhsiel. Die Wümme stromaufwärts
sollte ein Kanuverein sein, wo wir die Boote über Nacht ablegen könnten. Das
Ufer war sehr interessant, viele schöne Häuser standen dort, aber keines, dem
man die Nutzung als Bootshaus zugetraut hätte. Schließlich hatten wir
Lilienthal erreicht und dort auch Spaziergänger, die nichts wussten von einem
Ruder- oder Kanuverein. Außer hinter Kuhsiel den
Fluss abwärts sei da wohl so was. Wir kehrten nach dieser Trainingseinheit um
und fanden ca. 500 m unterhalb der Schleuse Kuhsiel
versteckt im Uferdickicht den avisierten Kanuverein: braunes Holzhaus oberhalb
Schmalsteg an Schmalponton, der aus dem Wasser höher aufragte: Kanus sind
besser zu transportieren als Ruderboote! Nach Verstauen der Boote kamen dann
schließlich 2 Taxen, die uns die Wümme entlang auf
der Kfz-gesperrten Deichkrone über Nordseite zum RV-Osch heimbrachten. Die
Strecke war irre kurvig und langwierig, rückwärts mit Silke Schlünzen
im T-Mercedes mit Blick nach achtern richtig vergnüglich! Die beiden Taxitouren
- kein Bus in den Ferien und wenn, dann Umweg über Bremen Zentrum - waren die
teuersten Einzelausgeben der ganzen Fahrt (p.P. € 5,-
je Tour). Unser Taxifahrer hat uns für den Abend den Jugoslawen
"Adria" in Osterholz-Scharmbeck am Hafen empfohlen. Nach Duschen und
Umziehen ging es dann auch dorthin. In dem Familienunternehmen war der Senior
über die plötzliche Gästeschar sehr beglückt, der Junior hätte lieber frei
gehabt. Wir haben uns dort so wohl gefühlt, dass wir beschlossen, dieses
nächstgelegene Lokal nicht wieder zu frequentieren. Der Rückweg - ohne das
letzte Büchsenlicht, es war ja schon Ende August - zeigte ein Großfeuer
irgendwo bei Ritterhude, genauer sehen konnte man nicht. Die teils mit
Fernlicht vorbei rasenden Autos ließen kaum die Grenzen des Rad- und Fußweges
erkennen. Dafür gab es einen Strauch mit Glühwürmchen - heute ein seltener
Anblick.
Dienstagmorgen legten wir den Taxiweg in umgekehrter
Richtung zurück. Den Weg kannte ich deshalb gut, weil ich am Vortag ja
rückwärts bewegt worden war. Jetzt war es aber leider trübe. Kaum waren wir
angekommen, fing es an zu nieseln. Als wir die Boote im Wasser hatten, war aus
dem Niesel ein Regen geworden. Ich sollte anfänglich
steuern, wickelte mich also dicht ein. Wasser leitet gut Wärme. Bei Schleuse Dammsiel war ich schon ein Eisklotz: wir legten an, ich zog
noch was unter. Meine beiden Kameraden waren völlig durchnässt, was angeblich
angenehmer sei als mit dichter Hülle zu fahren. Jedenfalls darf man nicht
durchnässt auf dem Steuerplatz ausruhen, das macht krank. Insofern hatte ich
keine Möglichkeit, den Steuerplatz gegen einen
"Arbeitsplatz" einzutauschen. Und da ich mich mit dem
Entsteigen aus einem Boot irrsinnig geschickt anstelle, bin ich während der
Wartezeit vor der Schleuse Ritterhude auch im Boot geblieben. Nassregnen ist
immer noch angenehmer als nach Boot kentern schwimmen zu müssen ...
Beim Ruderverein angekommen, waren die heißen Duschen dann schnell überbelegt
und danach die Welt wieder in Ordnung. Sascha kochte rote Hackfleischsauce mit
Kräutern zu Nudeln; ich wollte in die Stadt für eine bestimmte Besorgung. Der
Regen hatte inzwischen aufgehört. Dafür hing jetzt dutzendweise nicht trocknen
wollende Kleidung 'rum. Auf Rückruf sollte ich noch Parmesankäse mitbringen.
Die uns vertraute große deutsche Feinkostkette verfügte jedoch nur über
Parmesan in Stücken. Aus der folgenden Arbeit habe ich gelernt! Mein Equipment
verfügt künftig auch über eine Gemüse- und Käseraspel. Nach dem Essen begab
sich die gesamte Mannschaft in die Stadt, um im Kino das Bildungsbedürfnis zu
stillen. Meine Gruppe sah "The Fantastic Four - Rise of the
Silver Surfer", angeblich aus der Filmgattung
"Fantasy". Der Drehbuchautor musste in der Tat viel Phantasie
aufbringen, um sich so viel Quatsch auszudenken. Nach einhelliger Meinung kann
man nicht mehr tiefer sinken ... Der Heimweg war immerhin trocken, aber
inzwischen hatte dichter Nebel das gesamte Land eingehüllt. Die bekannten
Orientierungslichter auf dem Heimweg waren verschluckt, stockfinster war es
sowieso. So wurde uns auch der Name "Teufelsmoor" anschaulich. Wir
stellten gemeinschaftlich fest, dass wir so einsam, wie der Ruderverein liegt,
gar nicht wohnen wollen und direkte Nachbarschaft, wenn auch nicht immer
problemlos, dieser Situation sicher vorgezogen werden muss. Wir waren ja nun in
der Gruppe; allein unterwegs kann man unglücklich stürzen und ist dann völlig
verschwunden: kein schöner Gedanke! Der Mittwoch war dafür dann wieder schön
und trocken. Wir ruderten die Hamme hinauf. So weit
oben macht sich der Ebbstrom noch nicht bemerkbar, weshalb die Strecke sehr
angenehm bewältigt wurde. Vor der Teufelsmoorschleuse liegt am Westufer das
Gasthaus "Schamaika", welches von
liebenswürdigen und hilfsbereiten Behinderten betrieben wird. Alle
Einrichtungen - die man so braucht - wurden schnell und ohne Nörgelei zur
Verfügung gestellt, weshalb wir beschlossen, nachmittags dort Kaffee zu
trinken. Vorerst wollten wir aber noch weiter, bis es nicht mehr weiter geht.
Die Teufelsmoorschleuse ist so groß, dass mehrere Boote dort Platz finden.
Die Schleusung wird im Handbetrieb ausgeführt, wobei man
interessanterweise die Kurbel immer rechtsherum dreht. Ein Getriebe sorgt für
die richtige Abfolge der Einzelschritte. Weiter oberhalb liegt die Schleuse
Viehspecken, deren Kammer nur noch 1 Boot aufnehmen kann. Oberhalb liegt der
gleichnamige Ort an einer Straßenbrücke, der schiffbare Arm heißt jetzt Kollbeck und
setzt sich beim Gasthaus Kreuzkuhle in den Hamme-Oste-Kanal
fort. Diesen konnten wir leider nicht erleben, weil ihn im Bereich des
Wirthauses 2 Torfkähne blockierten. Mit dem Vierer nutzten wir eine Sielöffnung, um dort mühsam zu wenden. Der Zweier wurde mit
dem Bug über einen bereitgehaltenen Steg gehoben; die nur minimale Strömung hat
diese Wende jedoch fast vereitelt.
Das Lokal "Kreuzkuhle" hatten wir bei der Anreise am
Sonnabend stark frequentiert vorgefunden, jetzt waren wir die einzigen Gäste.
Mittagessen sei nicht drin, aber zu trinken gibt es immer, Schinkenbrot auch.
Wir wollten da noch Kuchen schlemmen, also blieb es hier bei flüssiger Nahrung.
Bei Schamaika gab es nur Buchweizen- und
Eierlikörtorte mit sehr viel Sahne, Kakao und Kaffee für auch nur je ? 2,- . Die Stücke waren riesig und geschmacklich
erstklassig. Dem behinderten Kellner musste man allerdings die Bestellung
aufschreiben, ebenso, wieviel Trinkgeld man geben
will (er hat nicht danach gefragt!), weil das Trinkgeld gleich in die
gemeinsame Trinkgeldkasse abgegeben wird. Wir beeilten uns ein bisschen mit dem
Rückweg, damit Maike noch Ihren Zug nach Hamburg erreichen konnte. Für die
Abendmahlzeit steuerten wir die Pinte "Rumpelstilzchen" an, wo ein
sehr schmackhafter, hausgemachter Süßlikör gleichen
Namens ausgeschenkt wird. Die Speisen waren sehr ordentlich und günstig, was
die gute Auslastung des Lokals am vorangegangenen Wochenende unstrittig
erklärt. Wir haben den Heimweg dann rekativ
frühzeitig angetreten, weil wir vor unserer Heimreise am Donnerstag auch
Worpswede noch einen Besuch abstatten wollten.
Am Donnerstag nur noch zu elft begaben wir uns mit nur noch einem Vierer und
jetzt zwei Zweiern zunächst nach "Neu Helgoland" ,
wo man über eine Rolle Boote aus dem Wasser nehmen und in einem von außen nicht
einsehbaren Garten ablegen kann.
Der anschließende Fußmarsch auf dem befestigten Fahrweg nach Worpswede war in
30 Min. geschafft. Die um 11 Uhr öffnende Eisdiele im Ort war noch
verschlossen. Wir wollten nur 1 Std. bleiben, aber vielleicht noch
Niedersachsens Ministerpräsidenten Christian Wulff sehen, der heute erwartet
wurde; das gelang. Danach ging es schnell zu den Booten, denn Torsten
Michalski, Sascha Ulbrand und die beiden Herrmanns
sollten um 14 Uhr mit dem Zug wegfahren. Ich diente einmal mehr als Taxi, bevor
ich mit der Kieler Montagsmannschaft aufbrechen konnte. Silke und Rüdiger Schlünzen hatten sich auch schon nach Hildesheim
aufgemacht. Unser Weg ging diesmal nicht über Hinterlandstraßen,
sondern über die B 74. Diese Entscheidung sollte ich bedauern. Bundesstraße ist
voll, juckelig und man muss höllisch aufpassen - nix
von wegen Erholung. Mit der Fähre über die Elbe hatten wir wieder Glück. Die
angestrebte Fähre verpasste ich gerade, jedoch wegen Überfüllung. Es war wieder
Hochbetrieb,so dass die
Fähren außerplanmäßig und in dichter Folge unterwegs waren. Dafür war der Stau
auf der anderen Seite wieder unendlich. Wir machten einen Umweg über Rendsburg,
weil Ulrich Hadré von dort leichter Züge nach
Schleswig findet und Rendsburg eine tolle Eisdiele hat. Das Wetter war auch wieder
angenehm warm.
Es ist doch klar, dass wir uns am Montag drauf wieder abends zum Rudern in Kiel
getroffen haben ...
Dr. Rüdiger Abendroth, Abi 1972
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Rudern
erinnern und erleben
(Hh) Eine ereignisreiche Festwoche zur 100-Jahr
Feier der Max-Planck-Schule liegt hinter uns - viele ehemalige und aktive
Schüler haben zahlreiche schöne und interessante Veranstaltungen besucht bzw.
gestaltet. Am Eröffnungswochenende war am Samstag (5. Mai) auch der Wiking mit
einem Ehemaligentreffen am Schülerbootshaus vertreten. Dieses Treffen war als
offene Veranstaltung ohne festen Ablaufplan konzipiert, damit jeder sich seinen
eigenen Fahrplan für diesen Tag zusammenstellen konnte – mehrere
Parallelveranstaltungen lockten um die Gunst der Besucher.
Ein eifriger Helfer, Dr. Rüdiger A., hatte schon am Vortag diverse Einkäufe
erledigt und Equipment für die Bewirtung zusammengestellt. Schon seit dem
frühen Morgen des Samstags stand sein Auto dann schwer beladen am Bootshaus
bereit. Das Staffelholz übergab er dann an Uli, Rainer und Stefan, weil er
selbst während des Festaktes im Kieler Schloss als Photograph fungieren sollte.
Im Bootshaus war dann anscheinend nicht mehr viel zu tun. Es mussten lediglich
ein paar Tische und Stühle aufgestellt werden, außerdem war die Küche startklar
zu machen. Eigentlich. Nach zwei Stunden Arbeit ohne Pause vollbrachte das
Aufbauteam um 14:00 Uhr eine Punktlandung - gerade rechtzeitig zum offiziellen
Beginn der Veranstaltung. Zu dieser Zeit konnte der Küchendienst dann an Kira,
Anja und Jana übergeben werden. Zum Hintergrund: immer, wenn Jugendliche aus
den Vereinen den Veranstaltungsraum für Parties
nutzen, muss anschließend ein Arbeitsdienst am Schülerbootshaus geleistet
werden. Für unser Ehemaligentreffen hatte unser Hauswart Knut uns
dankenswerterweise ein Paket von Arbeitsstunden zur Verfügung gestellt. Dabei
traf es sich hervorragend, dass die drei Dienstverpflichteten von der
Max-Planck-Schule bzw. aus dem Wiking stammen. Das Dreierteam hat den
Küchendienst dann im Verlaufe des Nachmittags ganz hervorragend und lautlos
verrichtet - vielen Dank! - so dass die offiziellen Wikinger den Rücken frei
hatten, um sich um die Gäste kümmern zu können.
Nach Ende des Festaktes im Schloss trafen dann recht bald die
ersten Teilnehmer ein, zuerst ein ganzer Schwung von Aktiven, dann immer mehr
Ehemalige, teils auch in Begleitung der Ehepartner. Schnell wurde es voll,
insgesamt waren es wohl fast 60 Personen, die zu bewirten waren. Das
reichhaltige Kuchenbufett hielt diesem Ansturm
glücklicherweise stand - viele Wikinger hatten selbstgebackene Kuchen
beigesteuert (Lecker! Vielen Dank!). Aber es wurde nicht nur gespeist. Viele
Wikinger, auch ältere Jahrgänge, nutzten die Gelegenheit für eine kleine
Rudertour. Geradezu ideale Bedingungen lockten die Ruderer aufs Wasser: ein
strahlend blauer Himmel, fast sommerliche Temperaturen und recht gute
Wasserverhältnisse. Eine Gelegenheit also, die man sich nicht entgehen lassen
durfte! Und so fand sich auch manch Wikinger im Boot wieder, der so eine
Ausfahrt gar nicht eingeplant hatte. Der notwendige Sportdress war schnell
improvisiert, die lebendige Erinnerung an diese schöne Ausfahrt wird dafür wohl
umso länger im Gedächtnis bleiben. Und auch für den Vorstand ist es doch das
schönste Bild, möglichst viele Wikinger im Boot zu sehen.
Derweil wurde im Bootshaus intensiv die Gelegenheit genutzt,
Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen und alte Erinnerungen aufzufrischen.
Dabei waren sehr viele Jahrgänge vertreten: Wikinger, die in den dreißiger
Jahren gerudert haben, und Ruderer, die ihre Namen in den Programmen der Asmus
Regatta aus den fünfziger Jahren zeigen konnten. Aus den sechziger Jahren
erinnerte man sich u.a. an den Neubau des Schülerbootshauses. Auch die
folgenden Dekaden, 70-80-90, blieben mit Regatten, Wanderfahrten und
persönlichen Erlebnissen nicht unerwähnt. Es ist schon eine gewaltige
Zeitspanne, die die Wikinger mit noch immer recht lebendigen Erlebnissen
überbrücken!
Insgesamt vier Stunden Veranstaltungsdauer reichten fast nicht
aus, jedes Gespräch und jede Begegnung in voller Ausführlichkeit zu Ende zu
bringen. Doch das große Ehemaligentreffen im Schloss nahte und so ließen wir
unsere Veranstaltung ab 18:00 Uhr ausklingen. Das anschließende Aufräumen
dauerte dank vieler hilfreicher Hände dann nur noch eine knappe Stunde.
Aus der Sicht des Vorstandes ist das Konzept der Veranstaltung
aufgegangen. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Und wir haben uns
über viele Gesichter gefreut, die wir schon lange nicht gesehen hatten.
Überhaupt haben wir den Eindruck, dass wir viele zufriedene, vielleicht sogar
glückliche Gesichter gesehen haben. Gehen wir mit diesem frohen Sinn unserem
eigenen 100. Geburtstag entgegen!
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|
Tagesordnung: |
s. Einladung |
|
Teilnehmer: |
K. Härtel, E, Voss, J. Wolf,
R. Kuhlmann, K. Schepke, C. Nöldeke,
R. Abendroth, H. Langrehr, H. Bolde, S. Ulbrand, M Priebe, R. Schwarck,
F. Benson, C. Sievers, S.-P. Claussen, S. Grieger, J. Fels, U. Hadré, J.-P. Meißner, H. Weidling, sowie J. Sternberg,
Br. Heinrich, P. Schütze und A, Fuß als Vertreter der Aktivitas |
|
Versammlungsleiter: |
AH Grieger |
|
Protokollant: |
AH Hadré |
|
Beginn: |
18.05 Uhr |
Der 1. Vorsitzende AH
Grieger eröffnet die Versammlung und begrüßt die Anwesenden, er erwähnt kurz die
erfolgreiche Saison 2006 und verweist für nähere Einzelheiten auf den
Jahresbericht 2006. Kassenwart AH Bolde gibt anschließend einen Überblick über das Jahr
2006 (nähere Einzelheiten: s. Kassenbericht); Einnahmen von ca. € 7.400.-
standen Ausgaben von ca. € 2.250.- gegenüber, u.a. als Reparaturzuschuss für
die Aktivitasboote und die Bootskaskoversicherung. AH
Schwarck berichtet über die durchgeführte
Kassenprüfung (2.Prüfer: AH Klahn) und bestätigt die ordnungsgemäße
Kassenführung. Daraufhin wird der Kassenwart einstimmig bei 1 Enthaltung
entlastet, sowie anschließend der Restvorstand bei 4 Enthaltungen. Bei einer
Enthaltung werden AH Klahn und AH Härtel zu Kassenprüfern für 2007 gewählt
(Ersatz: AH Schwarck).
Britta Heinrich berichtet kurz über die Aktivitas: erfolgreiche
Nachwuchswerbung und –ausbildung, Siege bei der Asmusregatta, Wintertraining, bes. viele Mädchen im Verein,
Lücke bei den älteren Jahrgängen, incl. Grundkurs ca. 90 Mitglieder. Protektor
AH Härtel berichtet über VKSR und RCKF: Neuer Rudererlass, der trotz starker
Proteste in Kraft trat, erfordert für Schülerrudervereine zukünftig Anwesenheit
des Protektors bei der Ausbildung und Schwimmwestenpflicht ab 100
m-Uferentfernung; genaue Umsetzung noch unklar (Ausweg: RCKF?!). Das Rechnungsprüfungsamt
der Stadt Kiel ist auf das Schülerbootshaus aufmerksam geworden, am 24.1. fand
daher Treffen mit Vertretern aus diesem Amt, dem Schulamt und des VKSR statt,
unklar ist, ob bestehende Verträge gekündigt oder geändert werden können,
problematisch ist auch evtl. demnächst bevorstehender Neubau des Steges, evtl.
müssen Vereine sich zukünftig an laufenden Bootshauskosten beteiligen, weitere
Gespräche folgen.
Anfang Mai feiert die MPS den 100.Geburtstag; am 05.05. findet im
Schloss ein großer Festakt statt. Am Nachmittag bietet der Wiking für ehemalige
Wikinger ein Treffen am Bootshaus mit Kaffeetafel und Rudermöglichkeit an.
Diese Veranstaltung stellt dann auch unser 99.Stiftungsfest dar. In der Schule
soll ein Fotoausstellung stattfinden (Ausgestaltung: AHs Härtel, Ulbrand und Grieger).
Eine ausführliche Diskussion erfolgt über die Ausgestaltung des
100.Wikinggeburtstages 2008. Ergebnis: Am Sonnabend, den 24.05.2008 soll
morgens am Bootshaus ein Festakt mit geladenen Gästen aus den anderen Vereinen,
der Schule, der Stadt etc. durchgeführt werden; Höhepunkt ist dann die Taufe
eines neuen Bootes; anschließend sind ein gemeinsames Mittagessen, eine
Rudertour und Kaffeetafel geplant, denkbar wäre auch eine vereinsinterne
Regatta. Der Festausschuss plant die nähere Ausgestaltung (Vorstand und AHs
Benson, Ulbrand, J.-P. Meißner und Härtel). Ebenso
ist die Herausgabe einer Festschrift geplant, die ein lebendiges Bild des Wiking zeichnen soll, daher sollte sie neben einem
historischen Teil viele (aktuelle) Fotos und Interviews mit Mitgliedern aller
Altersklassen enthalten. Die Versammlung beschließt einstimmig die Anschaffung
eines kombinierten E-Dreiers mit Steuermann bzw. E-Vierers ohne Steuermann aus
Kunststoff; hierfür werden max. € 15.000,- bereitgestellt; ein Teil der Summe
soll über eine Jubiläumsspende aufgebracht werden, hierzu macht unser
Ehrenmitglied AH Weidling gleich den Anfang! Im laufenden Jahr wird der
Aktivitas für Werftaufenthalte der „Wellingdorf“ und
„Tallinn“ ein Zuschuss von max. € 2.000.- einstimmig bewilligt.
Unter Verschiedenes regt AH Weidling an, stärker als bisher auf
eine einheitliche Ruderbekleidung zu achten.
Schluss: 19.28 Uhr
Schleswig, den 28.01.2007
Link zur Kilometerliste
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Fröhlich begrüßt wurden an diesem
Samstag die Wikinger, die sich zu unserem 98. Stiftungsfest am Schülerbootshaus
trafen – von der Sonne! Schon seit mehreren Tagen wurde die ganze Region von
überaus sommerlichen Bedingungen verwöhnt. Versammelt hatten sich Virginie mit
Sohn, Stefan und Tanja, Markus, Hajü mit Sohn, Kalle,
Bodo, Uli, Rüdiger, Stefan und Hanna als Vertreterin der Aktivitas. Besonders
gefreut haben wir uns natürlich über die RK'innen und
RK'en, die extra aus München, Oberursel bei Frankfurt
und Trier angereist sind. Noch mehr gefreut hätten wir uns, wenn die
Beteiligung insgesamt etwas höher ausgefallen wäre – aber auch eine
Veranstaltung in etwas kleinerem Rahmen hat ihren besonderen Reiz. Ebenso war
die Teilnehmerzahl der Aktivitas eher weniger umfangreich. Die Ursachen für letzteres
lagen wohl zum einen beim gerade stattfindenden Globalwettbewerb des
Balltreter-Weltverbandes (der tatsächliche Name kann aus lizenzrechtlichen
Gründen nicht genannt werden) sowie zum anderen bei der Party, die am Vorabend
bzw. bis in den frühen Morgen hinein anläßlich
Brittas 18. Geburtstag stattgefunden hatte.
Mit drei Booten, zwei Vierern und
der ungesteuerten Tallin, ging es entlang der bekannten aber dadurch nicht
weniger attraktiven Route die Schwentine hinauf bis
zum Gelände der Kanuabteilung des TSV Klausdorf. Dort
wurde schon bald in den entsprechenden Geräten ein Holzkohlefeuer entfacht. Das
Gegrillte wurde durch Brot und Salatbeigaben ergänzt. Dazu wurden diverse
Getränke gereicht, u.a. verschiedene Biersorten – ein Probiersortiment der Fa.
Brauerei Bitburg, das uns vor Ort freundlicherweise von RK Stefan aus Trier zur
Verfügung gestellt wurde – Vielen Dank dafür!
Nach dem üppigen Mahl wurden die
Wikinger dann vom Balltreter Großereignis inspiriert. Als Gemeinschaftserlebnis
der besonderen Art traten die Mannschaften Wiking I und II auf dem grünen Rasen
gegeneinander an. Bei dieser Partie Kicken wurde niemandem etwas geschenkt, die
größten Gegner waren ohnehin Sonne und Hitze. Das Spiel endete mit etwa eins zu
drei Toren. Erholung fanden die Wikinger anschließend bei einer Tasse Kaffee
und einem Stück Kuchen, wahlweise Mandelhorn oder Ochsenauge.
Am frühen Nachmittag ging es
wieder auf den Rückweg die sommerliche Schwentine
hinab. Nur die Mannschaft der Lübeck schien nicht
ausgelastet und wollte „nur eben schnell“ die Insel umrunden. Als Steuermann
wurde an diesem Tag Hajüs Sohn eingewiesen. Auf der
verhältnismäßig schmalen Schwentine war er schon ganz
gut gefordert, da wurde es im Kanal noch einmal ein gutes Stück enger! Trotzdem
schlug er sich auf diesem Stück ganz passabel. Doch nur wenige Meter vor der
Mündung des Kanals in die Schwentine geriet das Boot
in einen Schlingerkurs und schob sich am Backbordufer plötzlich mit einem
Ausleger auf einen Baumstumpf. Dadurch wiederum geriet die Lübeck in eine
deutliche Schräglage – eine gefährliche Schieflage sogar, denn sofort begann
das Wasser über die Bordwand in das Bootsinnere zu laufen. Mit jedem Liter
Wasser lag das Boot tiefer im Wasser und der Prozeß
beschleunigte sich noch. Durch das beherzte Eingreifen der Mannschaft konnte
das unrühmliche Ende dann noch in letzter Sekunde abgewendet werden.
Glücklich und zufrieden gingen
die Wikinger später am Bootshaus auseinander. Auch wenn die Veranstaltung „nur“
in die Kategorie „Standard“ gehörte, waren das Befahren der Schwentine
und das Miteinander der Wikinger wieder einmal ein besonderes Erlebnis.
Speziell für die von weit her angereisten RK'en war es eine wirksame Auffrischungsimpfung in Sachen
Rudern. Der besondere Dank richtet sich an Rüdiger und Uli, die auf dem Vorwege
die Verproviantierung organisiert hatten. Rüdiger stellte außerdem die
Grillgeräte zur Verfügung und hat später
auch deren Reinigung übernommen.
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Tagesordnung: s. Einladung
Teilnehmer: K. Härtel, T. Michalski, F. Benson, J.
Fels, M. Lehrke, P. Schütze (Präside der Aktivitas),
S. Ulbrand, M. Priebe, R. Schwarck,
R. Abendroth,
W. Klahn, M. Krätzschmar, E. Voss, C. Nöldeke, Dr. C.-P. Claussen, S. Grieger, U. Hadré, B. Gerlach, H. Bolde, C.
Mangels
Versammlungsleiter: S. Grieger
Protokollant : U.
Hadré
Beginn : 18.07
Uhr
Nach der Begrüßung durch den
1.Vorsitzenden AH Grieger erwähnt dieser die vergangene, erfolgreiche
Rudersaison, u.a. mit einer erfreulichen AH-Kilometerbilanz von über 6000 km
und verweist für nähere
Einzelheiten auf den Jahresbericht, der dem letzten Rundschreiben beilag.
Anschließend berichtet der Kassenwart AH Bolde über
die finanzielle Lage des Vereins; Einnahmen von ca. € 3600.- durch Spenden und
Beiträge standen Ausgaben in Höhe von ca. €1000.- gegenüber, so dass der
Kassenbestand zum Jahresende ca. € 9650.- betrug. Der Kassenprüfer AH Nöldeke berichtet über die durchgeführte Prüfung (2.Prüfer
AH Schwarck); da es keinerlei Beanstandungen gab,
bittet er um Entlastung (einstimmig, 1 Enthaltung). Bei 3 Enthaltungen wird
danach der Restvorstand entlastet. Zu neuen Kassenprüfern für 2006 werden AH Schwarck und AH Klahn, Vertreter AH Härtel einstimmig
gewählt (3 Enthaltungen).
Der Protektor AH Härtel berichtet
über den VKSR: Vollversammlung erfolgt im Februar, Eingangsbereich im Bootshaus
wurde heller gestrichen, Veranstaltungsraum soll demnächst folgen,
Aufräumaktion im Bootshaus geplant, große Beitragsrückstände einzelner Vereine,
RR IGS Hassee scheint am Ende zu sein, anschließend
informiert er über den RCKF: große Probleme mit der Beitragszahlung. Umsetzung
des neuen Rauch- und Alkoholerlasses im Bootshaus wird Probleme aufwerfen. Die
Aktivitas umfasst derzeit incl. der Grundkursruderer ca. 100 Mitglieder, Lücke
bei den 10.Klassen, aktueller Beitrag: €
4.-/Monat, in spätestens 3 Jahren ist
die Nachfolge des Protektors wegen Pensionierung zu lösen.
Nach kurzer Diskussion wird
Samstag, der 1.Juli als Termin für das 98.Stiftungsfest gewählt; es soll eine
gemeinsame Rudertour zur Paddlerwiese an der Schwentine stattfinden. Weitere Termine: Montagsrudern ab
24.04., Anrudern 02.04.
Anfang Mai 2007 feiert die
Max-Planck-Schule ihr 100.Jubiläum, im Programm ist der Wiking mit eingeplant.
Es soll ein Treffen für ehemalige Wikinger am Bootshaus mit Kaffeetafel und
Rudermöglichkeit angeboten werden. Ein Jahr später ist dann der Wiking 100
Jahre alt; das Ereignis soll gebührend begangen werden. Hierzu sollen u.a. die
Erfahrungen des Aegir eingeholt werden, der kürzlich 100 Jahre alt wurde. Es
soll ein festlicher Rahmen gefunden werden, z.B. ein Spargelessen mit Dias,
Filmen und Reden, evtl. auch Tanz, andere Ideen: Bootstaufe, Kaffeetafel am
Bootshaus, Rudermöglichkeit für Interessenten. Es ist zu überlegen, ob die
Festschrift „90 Jahre Wiking“ fortgeschrieben oder für eine neue Publikation
„ausgeschlachtet“ wird (evtl. Interviews/Porträts von Wikingern).
Kassenwart AH Bolde
informiert über das Darlehen, das im Jahre 2004 der Aktivitas gegeben (€ 2000.- für Bootsreparaturen, € 1944.- für Bootskauf) und noch nicht
zurückgezahlt wurde, andererseits hat die Aktivitas 2005 auch keine Zuschüsse
bekommen. Daher schlägt der Kassenwart vor die € 2000.- für die
Bootsreparaturen nachträglich zu einem Zuschuss zu erklären. Dieser Vorschlag
wird einstimmig angenommen. € 1944.- werden von der Aktivitas zeitnah zurückgezahlt.
Es folgt eine Diskussion über evtl. Neuanschaffungen, u.a. im Hinblick auf das
Jubiläumsjahr 2008. Für dieses Jahr wird der Aktivitas nach längerer Debatte
über Vor- und Nachteile ein Zuschuss von max. € 2000.- für ein Funboat gewährt (einstimmig bei einer Enthaltung), dafür
sollte dann einer der alten Trimmis verschrottet
werden.
Der Kassenwart informiert
anschließend über die Zahlungsmoral der Mitglieder; ca. 1/3 zahlt jedes Jahr,
ein großer Teil zahlt immer für mehrere Jahre (leider oft erst im Nachhinein!),
ein kleiner Teil zahlt kaum, daher beschließt die Versammlung einstimmig die
Mitglieder, die zuletzt vor 2000 gezahlt haben zu mahnen und bei fehlender
Reaktion zum Jahresende auszuschließen,
derzeit unbekannt verzogene Mitglieder werden auch bei Zahlungsverzug
vorerst weiter als Mitglied geführt.
Eine Neufestsetzung des Beitrages
wird bei einer Enthaltung einstimmig auf Vorschlag des Vorstandes vorerst auf
die nächste JHV vertagt, denn der momentane Mitgliedsbeitrag von € 6.- p.a.
reicht derzeit noch aus, da die laufenden Kosten pro Mitglied bei ca. € 5.-
liegen. Mehr als bisher soll aber darauf hingewiesen werden, dass es sich um
einen Mindestbeitrag handelt und höhere Zahlungen, die dann allerdings als
Spenden geltend gemacht werden können, erwünscht sind.
Abschließend wird auf die im
Entstehen begriffene Homepage des Wiking verwiesen und den beiden
Hauptinitiatoren AH Klahn und AH Weigand herzlich für ihre Arbeit gedankt.
Schluss: 19.35 Uhr
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Mit
ganz viel Gepäck, bestehend aus Zelten, Isomatten, monströsen Taschen und dem
den Zug unterhaltenden Kassettenrekorter, ging’s dann
vom Kieler Bahnhof auf nach Celle.
Nach
zweimaligem Umsteigen sind wir dann endlich in Celle angekommen und warteten
auf unser Taxi, das sich leider nur als Taxi für unsere Taschen und Robert
erwies, wobei drei Taschen mit uns den etwas längeren Marsch durch Celle
antreten mussten.
Am
Bootshaus angekommen wurden wir von einem kleinen Mädchen begrüßt, das aufgrund ihres Aussehens von uns „Gnomi“
getauft wurde.
Abends,
nachdem wir uns einigermaßen eingerichtet hatten und Volleyball gespielt
hatten, mussten wir dann zwangsläufig auswärts Essen,
da es ja Sonntags war und wir keinen weiteren Proviant
hatten. Also ging ein Teil zu dem Asia-Imbiss, der
andere zu einer Pizzaria, die ein recht lahmes
Personal besaß, das uns sehr spät sehr fettige Pizzen brachte, aber wir waren
gesättigt und pilgerten noch weiter durch Celle, denn hier war eine Art
Stadtfest.
Nachdem
Jan und Christiane für uns alle eingekauft hatten, gab’s dann endlich
Frühstück, wo das tägliche Ritual eingeführt wurde, uns auf das dicke und das
schmale Boot aufzuteilen.
Doch
bevor wir endlich aufs Wasser gehen konnten, mussten die beiden schweren Boote
auf den Hänger geladen werden, um dann ein Stück die Aller aufwärts mit dem
Auto zu fahren und dann dort einzusetzen.
Die
Boote waren mit jeweils einem Kielschwein besetzt, da heute keiner mehr
einkaufen musste und wir ja auch nicht zu einem anderen Schlafplatz umsiedeln
mussten.
Die
Landschaft dort war nach einiger Zeit ein wenig langweilig, denn es gab Felder
mit Kühen und Pferden und Kühe im Wasser und auf ihren Weiden, Pferde am
Grasen, genau wie Kühe....
Das
einzig Spannende waren drei Wehre, durch die wir die Boote treideln mussten.
Nachdem
wir endlich rausgefunden hatten, wie sie funktionieren, musste ein Mutiger nur
noch ins Boot steigen und auf den Knopf drücken, der das Wasser zum Fließen
brachte.
Mit
Seilen und Stechpaddeln wurden Boote dann vom Ufer abgehalten.
Als
wir dann die Stecke geschafft hatten, zauberten Jan und Christiane für uns
Spaghetti Bolognese.
Die
Dachterrasse eignete sich perfekt zum gemütlichen Zusammensitzen, was jedoch
wegen starker Müdigkeit nicht von langer Dauer war.
Heute
waren Philipp und Robert mit Fahr- und Kochdienst dran.
Nach
dem Frühstück ging’s ans Packen und Sachen im Sprinter Verstauen. Diesmal
mussten wir die Boote nur ins Wasser setzen und konnten losrudern.
Gleich
nach den ersten hundert Metern hatten wir Probleme mit dem Weiterkommen, denn
ein vermeintlich verschlossenes Tor versperrte uns den Weg. Glücklicherweise
konnte diese Hürde leicht aus dem Weg geräumt werden, denn Erik war nur zu blöd
um das klemmende Schloss zu öffnen.
Als
wir dann umgesetzt hatten, war das Wasser so flach, dass wir nebenher gehen
konnten, auch mal ne Abwechslung.
Nach
gelungener Schleusung, konnten wir aufgrund der starken Strömung uns und die
Boote im Wasser treiben lassen ohne viel zu tun.
Zelte
aufbauen, Schwimmen, vor Wespen Fliehen und Grillen standen nun nach der
Ankunft auf dem echt schönen Camping-Platz an der Ordnung.
Satt
und zufrieden saßen wir dann noch bei Taschenlampenschein zusammen und spielten
Meiern mit den verschiedensten Getränken bis dann nach und nach alle in ihren
Zelten verschwanden.
Beim
Frühstück konnten wir leider nicht alle gemütlich zusammensitzen, da ständig
irgendjemand aufsprang und panisch vor einer der hundert Wespen flüchtete.
Heute
waren Nadine und Sarah mit Fahrdienst dran und sollten auch für das leibliche
Wohl sorgen.
Kompliziert
war es nach der eigentlich geschafften Ruderstrecke den Campingplatz zu finden.
Erschwert wurde das ganze durch die falschen Richtungsangaben von einigen
nervigen Kindern und einem „Lebensgefahr“ (=> Laichgebiet), in dem einige
von uns sich todesmutig den Mücken stellten, um dann zu erfahren, dass es
einfach nur ein Leichschongebiet ohne Campingplatz
war.
Doch
wer weitersucht, der soll auch finden: Nadine und Sarah standen schließlich
irgendwo mitten im Gebüsch, wo wir für den Tag dann die Boote liegen lassen
mussten, um den Übernachtungsort zu Fuß zu erreichen.
Der
Platz lag mitten im Wald, war recht alt, die Leute unfreundlich und für Duschen
verlangte man 1€ pro Person, das umgangen wir mit Schummeln.
Von
Mücken geärgert (solange Anja da war, waren wir anderen verschont!) aßen wir
dann in unserem Zeltekreis Milchreis mit Apfelmus und
Kirschen.
Das
allabendliche Zusammensitzen viel trotz der gereizten Stimmung aber nicht aus
und wurde auch immer lustiger je später der Abend wurde.
Erik
und Jannik sollten heute Frühstück machen, abwaschen, Sachen zum nächsten
Campingplatz fahren und abends noch mal Essen kochen.
Nachdem
Frühstück, konnten wir dann endlich den teuren Campingplatz verlassen und zum
nächsten Campingplatz aufbrechen.
Die
Badepausen wurden immer häufiger und ausgiebiger, sodass das Rudern immer
kürzer wurde. Die Strömung war so groß, dass wir teilweise echt 3km getrieben
wurden und wir nach Finden des richtigen Platzes richtige Probleme mit dem
Anlegen hatten.
Der
Campingplatz war super schön und die Leute sehr nett und zuvorkommend. Jannik
und Erik durften sogar die Besitzerküche zum Kochen der Nudeln benutzen.
Erik
erwies sich hier auch noch als guter Harker des
Grases auf unserem Zeltplatz, während wir alle probierten gegen die Strömung
ans andere Ufer der Aller zu schwimmen ohne am Campingplatz vorbeigetrieben zu
werden.
Dann
duschten wir und freuten uns, endlich was herzhaftes
zu essen, denn die Kekse und Äpfel machen nicht so richtig satt.
Und
wieder saßen wir alle abends zusammen und blödelten rum, was aufgrund des
Alkohols immer lustiger wurde.
Am
Freitag hatten Anja, Birthe und Britta Küchendienst.
Das
Frühstücken nahm schon so langsam gesellschaftliche Züge an, denn wir waren so langsam
abgehärtet gegen die Wespen und konnten ohne weglaufen essen.
Die
Besitzer des Campingplatzes waren so nett, dass sie uns sogar noch Milch aus
ihrem Privathaushalt schenkten, sodass keiner auf sein Müsli verzichten musste.
Jan
und Anja ruderten nicht mit, da Anja heute schon zurück nach Kiel musste, um
ihr eigenes Richtfest zu feiern, und Jan sie zum Bahnhof fuhr.
Da
wir vor verschlossener Schleuse standen und sich nach dem Telefonat mit dem
Schleuser rausstellte, dass wir warten mussten bis er fertig gegessen hatte und
bei der anderen Schleuse gwesen ist, wir also um die
zwei Stunden hätten warten müssen, trugen wir kurzentschlossen die super
schweren Boote über eine echt steile Treppe ins Wasser. Welch
ein Abenteuer!
Je
weiter wir ruderten, desto schöner und interessanter wurde die Landschaft und
schon nach einiger Zeit erreichten wir das Bootshaus in Verden.
Die
Boote waren super modern und gepflegt, genau wie das Haus. Nach dem Schrubben
der Boote und dem Einrichten im Bootshaus, gab’s Hot Dogs in Gesellschaft mit
einem nicht abwimmelbaren Mitglied des Verdener
Ruderclubs, der uns dann aber doch nutzte, indem er uns den Weg in die
Innenstadt erklärte.
Dort
angekommen setzten wir uns in eine Bar mit komischen Technoliedern, zu den wir
aber trotzdem tanzen wollten. Also wurden extra für uns Tische verschoben und
so eine Tanzfläche eröffnet. Robert zeigte hier auch mit jedem Mädel von uns
seine Standardtanzkenntnisse.
Da
wir eine gute Einnahmequelle für die doch sehr kleine Bar waren, wurde prompt
die Happy Hour verlängert.
Zurück
im Bootshaus saßen wir dann noch eine ganze Zeit bei Musik zusammen und
quatschten.
Nach
dem Frühstück, mussten wir das perfekt ausgestattete Bootshaus noch putzen und
das Gepäck in den Sprinter laden, den Christiane dann zum Bahnhof fuhr.
Da
sie noch einige andere Dinge zu erledigen hatte und wir so zu Fuß früher am
Bahnhof waren, hatten wir Zeit uns noch Zeitschriften zu kaufen und wir und
fragten, ob es Jannik sei, der nackt in der Bravo post.
Christiane
musste den Sprinter zurück nach Celle fahren und konnte deshalb nicht mit uns
den Zug nehmen, der aufgrund einen HSV Spieles gegen Bayern-München so voll
war, dass wir auf unseren Taschen im Gang sitzen mussten. Aber mit Havanna-Club
und Ouzo und dem Sugar-Vorlesen von Anna war die Fahrt trotz mangelnder
Sitzplätze richtig lustig.
Von
Hamburg nach Kiel hatten wir zwei Vierer nebeneinander. Leider waren wir acht
Leute, sodass Jannik den Gartenstuhl von Erik zum Sitzplatz umfunktionierte.
Krönender
Abschluss der Wanderfahrt war das Atrium, wo wir das Wochenendticket nun noch
mal benutzen konnten, um nach Raisdorf zu kommen.
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„Guck mal, ein
Riesenkanu!“
Das
kleine Mädchen, das mit großen Augen unseren 4er bestaunte, war wohl ein
Tourist in Ostfriesland, denn in Emden, dem Venedig des Nordens, dürften
Ruderboote gut bekannt sein.
Trotzdem sahen wir tagsüber nicht
viele Boot, weder Ruderer noch Kanus oder Segeljollen, das hatte jedoch wohl
einen anderen Grund: das „Hammer-Wetter“.
Aber frei nach dem Motto „lieber
Sonnencreme statt Regenjacke“ machten wir uns trotz der sengenden Hitze täglich
leicht bekleidet auf, um Ostfriesland vom Wasser her zu erkunden. Obwohl man an
vielen Stellen in den Flüssen und sogar in den „Meeren“ stehen konnte (na ja,
für ca. 2 Sekunden, dann versank man im Schlamm), kamen die Schwimmwesten immer
wieder zum Einsatz: wenn man sich schon fürs Rudern bewegen musste, dann nicht
auch noch, um sich beim Baden über Wasser zu halten!
Nun
aber ein paar Worte zu unserem Gebiet: Wir hatten uns in diesem Jahr für ein
„Basislager“ in Emden entschieden, damit wir nicht noch einen Fahrdienst für
unsere Klamotten beauftragten mussten. Von Emden aus starteten wir täglich eine
andere Rundtour auf den unzähligen von Flüssen - die zwar meistens „Tief“
hießen, dies aber kaum waren -, so dass wir die Tagesstrecke nicht zweimal
(einmal bergauf und dann wieder bergab) fahren mussten. Ostfriesland bietet
wirklich sehr viele Möglichkeiten für unterschiedlich lange Tagestouren, je
nach Lust und Können. Da wir bei der schon angesprochenen Hitze nicht allzu
große Rundkurse befahren wollten, lagen unsere Strecken bei 25, 27, 21 und 17
Kilometern pro Tag. Dabei stehen einem bei Fahrten in Richtung Norden und
Nordwesten alle Wege offen, weder Schleusen noch Wehre behindern die Fahrt.
Möchte man nach Nordosten auf dem Ems-Seiten-Kanal oder in Richtung Oldersum (südost) rudern, muss
man die einzigartige Kesselschleuse passieren. Direkt an diesem Bauwerk, das in
vier sternförmig Kammer angeordnet ist, liegt der Emder Ruderverein, der für
fünf Nächte unsere Herberge war.
Dort
unser Quartier aufzuschlagen, war nicht ganz so angenehm wie bei manch andern
Vereinen. Obwohl der Fitnessraum einen idealen Übernachtungsplatz bot (was von
einigen Vereinsmitgliedern bestätigt wurde), mussten wir mit dem harten
Waschbetonboden der Bootshalle Vorlieb nehmen. Für zehn Personen standen uns
ca. 15 Quadratmeter zu. In dieser Hinsicht konnten wir uns glücklich schätzen,
dass es so warm war, sonst hätte es unter den Hallentoren kalt hindurch
gezogen. Obgleich wir täglich unsere Sachen ordentlich an die Seite räumten
(wenn auch in dieser Ferienwoche nicht gerade viel Betrieb herrschte), wurde
uns nicht selten vom Hauswart mitgeteilt, dass der Vorstand, der uns übrigens
nicht einmal begrüßt hatte, ausrichten ließ, dass es „asozial aussehe“. Aber
was bleibt einem bei zehn dicken Taschen, Matratzen, Schlafsäcken und
Verpflegung (vor allem bei den vielen leeren WasserPFANDflaschen)
anderes übrig, als alles am Rand zu stapeln? Wenn uns der nette Hauswart nicht
seine private Küche zur Verfügung gestellt hätte, hätten dort zusätzlich auch
noch Kocher, Töpfe und Geschirr stehen müssen!
Auch vom Bootswart wurden wir
nicht freundlich empfangen. Wir hatten zwar mit dem Verein abgesprochen, dass
wir Boote leihen konnten, aber das schien bis zu ihm nicht vorgedrungen zu sein
(obwohl er täglich mindestens einmal vorbeischaute). Als er dann davon erfuhr,
fragte er bloß: „Könnt ihr überhaupt rudern? Seid ihr denn auch versichert?“ –
ein netter Willkommensgruß!
Wir ließen uns unsere gute Laune
trotz alledem nicht nehmen und machten das Beste draus. So waren wir an den
Abenden unter uns und hatten viel Spaß. Ob beim Orakelbefragen durch Isa, beim
Plaudern über vergangene Wanderfahrten (bei denen nicht alle immer mitreden
konnten und ganz böse wurden J ), beim Kartenspielen, bei dem „nie jemand schummeln würde“, beim
Grillen oder dabei, wie Lars ein „Mega-Killer-Insekt“ erlegte. Um erneute
Angriffe abzuwehren, hielt er danach zusammen mit Jannik noch sein tägliches
(Nach-)Mitternachtsmahl.
Fazit: Ostfriesland ist ein
nettes Rudergebiet in einer naturbelassenen Landschaft, das jedem etwas zu
bieten hat. Immer wieder rudert man direkt durch nette kleine Ortschaften und
auch Emden ist von vielen kleinen Kanälen durchzogen. Ob nun auf einem Rundkurs
oder bei einer Fahrt ans kleine Meer, baden kann man überall - besonders an
Fußgängerbrücken, von denen man mit Schwimmwesten extravagante Sprünge machen
kann J . Der Emder Ruderverein bietet für eine Nacht eine gute Herberge
in optimaler Lage und eine gute Anlaufstelle zum Bootausleihen. Allerdings
würde ich dieses Quartier besonders für junge Gruppen, speziell Schülervereine,
nicht für mehrere Tage empfehlen, da das Preisleistungsverhältnis meiner
Meinung nach nicht ganz stimmt. Der Preis von 3 Euro pro Person pro Nacht für
einen winzigen Schlafplatz in der Bootshalle auf Betonboden plus 3 Euro pro
Person pro Tag für das Ausleihen der Boote ist für ein Schülerportemonnaie doch
ein wenig hochgegriffen (insbesondere, wenn man beachtet, dass die
Kochgelegenheit aus privater Hand war).
Christiane Heinrich